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So traden Sie Indizes

Erfahren Sie, wie Sie Handelschancen bei Indizes erkennen können

 

Korrelationen zwischen Indizes

Indizes sind entweder regional oder sektorbezogen und spiegeln präzise die vorherrschende Marktstimmung wider. Da die lokalen Volkswirtschaften heutzutage jedoch stark miteinander verflochten sind, ist es nicht verwunderlich, dass die Indizes tendenziell stark miteinander korreliert sind.

Trader, die am faszinierenden Markt der Indizes teilnehmen wollen, müssen sich auf jeden Fall mit der Korrelation zwischen globalen Konjunkturereignissen und den Kursmustern wichtiger Indizes vertraut machen. Sie wissen zum Beispiel, wo der DAX gerade steht und ob der Index tiefer oder mit einer Aufwärtslücke eröffnet hat, aber was bedeutet das für Sie als Trader und wie können Sie die Chancen nutzen, die sich hinter diesen Zahlen verbergen?
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So finden Sie aussichtsreiche Indizes

Die wichtigsten Kennzahlen in Zusammenhang mit Indizes, die oft neben dem aktuellen Kurs angezeigt werden, sind die tägliche Veränderung (in Prozent) und die Anzahl der Punkte, die ein Index seit der Markteröffnung hinzugewonnen oder verloren hat.

Werfen wir als Beispiel einen Blick auf den DAX. Wenn Sie glauben, dass die Konjunkturaussichten für Deutschland positiv sind, kaufen Sie DAX-CFDs in der Erwartung, dass die deutschen Unternehmen den Kurs des Index beflügeln.  

Man darf dabei nicht vergessen, dass die Indizes manchmal nicht infolge des realen Wirtschaftswachstums steigen, sondern einfach aufgrund der gestiegenen Bereitschaft, in Risikoaktiva, wie zum Beispiel Aktien, zu investieren. Diese Abweichungen sind jedoch nicht von Dauer und eine Kurskorrektur ist absehbar. Trader vergleichen häufig die Performance von Indizes aus verschiedenen Regionen, um Chancen zu erkennen und zu nutzen. Wir verdeutlichen dies an einem praktischen Beispiel und vergleichen den DAX und den S&P500.
 

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Korrelation zwischen DAX und S&P500

Der S&P500-Index gilt als wertvolles Barometer des US-Aktienmarktes und wird als Indikator für die Stärke der darin hauptsächlich vertretenen Branchen herangezogen. Auf der anderen Seite des Atlantiks bildet der DAX die Entwicklung des deutschen Aktienmarktes ab.

Der folgende Chart zeigt die starke Korrelation zwischen den beiden Leitindizes. Wenn sich DAX und S&P500 nicht im Gleichschritt bewegen, wird dies oft als Preisanomalie und damit als Handelsgelegenheit betrachtet.
 

Preiskorrelation von DAX - S&P500




Unterschiede zwischen DAX & S&P500

Um beurteilen zu können, wie sich die Märkte im Falle einer Preisanomalie entwickeln werden, ist es wichtig, die einzigartigen Merkmale jedes Indexes sowie die Region und die Branchen, die darin vertreten sind, zu kennen.
 

  1. Im Index vertretene Unternehmen

Die Verbraucher sind der Motor der US-Wirtschaft, wobei Unternehmen aus den Branchen IT, Finanzen und Gesundheitswesen bis zu ungefähr 50% des S&P500 ausmachen. Deutschland hingegen ist eine Exportwirtschaft, deren Technologiesektor nicht ins Gewicht fällt. Im DAX sind Unternehmen aus der Chemiebranche am stärksten vertreten.

 
  1. Performance-Index ggü. Kursindex

Performance-Indizes messen die Wirtschaftskraft der darin vertretenen Unternehmen unter der Annahme, dass sämtliche Dividenden reinvestiert werden. Der DAX zum Beispiel ist ein Performance-Index. Im Gegensatz dazu ist der S&P500 ein Kursindex, was bedeutet, dass die Dividenden nicht in die Berechnung der Rendite einfließen. Das ist einer der Gründe, weshalb der DAX im Vergleich zu Kursindizes besser dasteht.

Wenn die Preise der Indizes voneinander abweichen, ist es wichtig, die oben genannten Faktoren zu berücksichtigen, bevor Sie entscheiden, ob Sie kaufen oder verkaufen wollen. Die beliebteste Methode, um Indizes zu traden, sind CFDs, auch bekannt als Contracts for Difference. Diese Finanzinstrumente erlauben es Ihnen, sowohl von steigenden als auch von fallenden Kursen zu profitieren, indem Sie Long-Positionen (d. h. Kaufpositionen) eingehen, wenn Sie glauben, dass ein Index steigen wird, oder Short-Positionen (d. h. Verkaufspositionen) aufbauen, wenn Sie glauben, dass der Index abgeben wird.

Beispiel für den Handel mit Indizes

Long-Position im DAX

Nehmen wir an, dass der DAX derzeit bei 12.427,20 notiert. Sie haben recherchiert und herausgefunden, dass der Markt positiv gestimmt ist gegenüber dem DAX. Ihre technischen Indikatoren liefern ein Einstiegssignal. Sie kaufen ein Lot. Bei dieser Positionsgröße entspricht eine Kursbewegung von einem Punkt €1 an Gewinn oder Verlust.

Zwei Tage später hat der DAX tatsächlich ins Plus gedreht und notiert nun bei 13.120,20. Um Ihren Gewinn zu berechnen, müssen Sie den Eröffnungskurs vom Schlusskurs abziehen: (13.120,20 - 12.127,20) x €1 = € 693.
 
Beachten Sie, dass im obigen Beispiel der Gewinn und Verlust in der Währung der Region berechnet werden, in der der Index geführt wird. Aber Sie müssen sich wegen der Umrechnung des Ergebnisses in die Währung Ihres Handelskontos keine Sorgen machen. Bei ThinkMarkets werden die Gewinne und Verluste automatisch und in Echtzeit auf Basis des aktuellen Wechselkurses in Ihre Währung umgerechnet.
 

 






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