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Sie sollten sich darüber Gedanken machen, ob Sie das Grundprinzip von CFDs verstanden haben und ob Sie es sich leisten können, das hohe Verlustrisiko einzugehen.

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So traden Sie Forex

Ein Schritt-für-Schritt-Leitfaden für den Einstieg in den Devisenhandel

 

Grundlagen des Handels

Im Vergleich zu anderen Finanzmärkten hat der Devisenmarkt weder eine zentrale Börse noch einen physischen Standort. Er ist rund um die Uhr in Betrieb über ein globales Netzwerk von Banken, Unternehmen und privaten Tradern. Das bedeutet, dass die Wechselkurse ständig schwanken und somit vielfältige Handelsmöglichkeiten bieten.
 

Steigen Sie in den Forex-Handel ein in sechs Schritten

 

1. Wahl des Währungspaars
Die Wahl des Währungspaars, mit dem Sie handeln möchten, ist die erste Entscheidung, die Sie als Forex-Händler treffen müssen. Bei ThinkMarkets bieten wir eine große Auswahl an großen, kleinen und exotischen Paaren zur Auswahl an. Frischgebackene Trader neigen dazu, mit Währungen zu beginnen, mit denen sie vertraut sind, bevor sie sich auf die Suche nach Gelegenheiten in Währungsmärkten begeben, die sie weniger gut kennen.
 

2. Entscheidung: Kauf oder Verkauf?
Nachdem Sie Ihr Finanzprodukt ausgewählt haben, müssen Sie den aktuellen Marktpreis und die Richtung bestimmen, in die sich der Markt Ihrer Meinung nach bewegen wird. Devisenpaare werden notiert als Verhältnis von einer Währung (Basiswährung) zu einer anderen (Kurswährung), daher gilt:

– Wenn Sie glauben, dass die Basiswährung gegenüber der Kurswährung aufwerten oder die Kurswährung gegenüber der Basis abwerten wird, kaufen Sie das Paar.

– Wenn Sie glauben, dass die Basiswährung gegenüber der Kurswährung abwerten oder die Kurswährung gegenüber der Basiswährung aufwerten wird, verkaufen Sie. 

Jedes Währungspaar hat zwei Kurse. Der erste Kurs heißt Geldkurs oder Verkaufskurs, der zweite Briefkurs oder Kaufkurs. Der Unterschied zwischen den beiden Kursen ist der Spread, also Ihre Handelskosten.

 

3. Erteilen von Aufträgen
Ein Auftrag ist eine Anweisung, automatisch zu einem zukünftigen Zeitpunkt zu handeln, wenn die Wechselkurse eine bestimmte, vorher festgelegte Marke erreichen. Mit Stop-Loss- und Limit-Aufträgen werden Gewinne gesichert und Verluste begrenzt.
 

4. Überwachen Ihrer Position
Wenn Sie eine Position eröffnet haben, ändert sich Ihr Gewinn/Verlust mit jeder Kursbewegung. Vergessen Sie daher nicht, Ihren Gewinn/Verlust in Echtzeit zu überwachen. Auf diese Weise können Sie bei Bedarf problemlos Bestände aufstocken oder Positionen schließen.
 

5. Glattstellen Ihrer Position
Das Glattstellen einer Position ähnelt der Eröffnung. Wenn Sie ursprünglich fünf Einheiten des Finanzprodukts gekauft hatten, müssen Sie die gleiche Anzahl verkaufen, um die Position glattzustellen. Wenn Sie eine Position auflösen, werden Ihre Gewinne und Verluste sofort in Ihrem Handelskonto angezeigt.

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Beispiele für Devisenhandel

Damit Sie die Funktionsweise des Forex-Handels besser verstehen, haben wir ein paar Beispiele zusammengestellt.
 

Jeden Monat ist der Wirtschaftskalender voller wirtschaftlich relevanter Ereignisse. Eine der Kennzahlen, auf die der Markt am stärksten reagiert, ist die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktzahlen außerhalb der Landwirtschaft (Non-Farm Payroll oder NFP). Sie wird monatlich von der US-Behörde für Arbeitsmarktstatistik veröffentlicht und verschafft Tradern wertvolle Erkenntnisse über die Leistungsfähigkeit der US-amerikanischen Volkswirtschaft.
 

Long-Position (Kaufposition) im EUR/USD

Hier ein Beispiel für einen Long-Trade. Der US-Arbeitsmarkt scheint zu stagnieren. Sie gehen davon aus, dass die US-Arbeitsmarktzahlen unter den Schätzungen der Analysten liegen werden und rechnen mit einer Abwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro. Folglich beschließen Sie, ein Lot (USD 100.000) EUR/USD zu 1,2101 USD zu kaufen, was einem Einsatz von USD 10 pro Pip-Bewegung entspricht.

Der Bericht wird veröffentlicht und die US-Arbeitsmarktzahlen fallen schwächer aus als von den Experten geschätzt, was zu einem Einbruch des US-Dollars führt. Das Paar EUR/USD notiert nun bei 1,2152 USD und Sie lösen die Position auf. Sie haben die Position bei 1,2101 USD eröffnet und bei 1,2152 USD verkauft. Der Unterschied von 51 Pips ist Ihr Gewinn (USD 510).
 

 

Trading-Beispiel EUR/USD (Long)



 

 

Short-Position (Verkauf) im USD/JPY

Hier ein Beispiel für einen Short-Trade. Erinnern Sie sich noch daran, dass wir erwähnt hatten, dass der Gewinn/Verlust anhand der vierten Nachkommastelle berechnet wird? Währungspaare, die den japanischen Yen (JPY) enthalten, sind die Ausnahme. Hier zählt die zweite Nachkommastelle. 

Nehmen wir an, dass Sie am frühen Morgen das Währungspaar USD/JPY im 1-Stunden-Chart unter die Lupe nehmen. Das Paar notiert bei 113,63 JPY und Ihre technischen Indikatoren deuten an, dass die Wahrscheinlichkeit für einen Kursrückgang hoch ist. 

Sie verkaufen ein Mini-Lot (USD 10.000), was einem Gewinn/Verlust von USD 1 pro Pip-Bewegung entspricht. Dieses Mal ergänzen Sie Ihre Position um Stop-Loss- und Take-Profit-Aufträge, um Ihr Risiko zu begrenzen, während Sie Ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen. Sie platzieren Ihren Take-Profit-Auftrag bei 114,24 JPY und den Stop-Loss bei 113,27 JPY. 

 


Trading-Beispiel USD/JPY (Short)




Nach Feierabend sind Sie wieder zuhause und melden sich sofort bei Ihrem Konto an, um zu sehen, was mit Ihrer Position passiert ist. Ihr Kontostand hat sich um USD 61 erhöht. Das Währungspaar ging auf Talfahrt, was den Take-Profit-Auftrag auslöste und den Stop-Loss aufhob. 
 

 






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